Anpassung in Kommunen: Gute-Praxis-Beispiele

Anpassung an Hitze und Trockenheit:

KINDERTAGESSTÄTTE „ZAUBERHAUS“ IN DELITZSCH

Der Neubau der Kindertagesstätte „Zauberhaus“ in Delitzsch erfolgte als Passivhaus mit Geothermie und Solarthermie. Damit erfüllt das Gebäude höchste energetische Standards. Der sommerliche Wärmeschutz wird durch konstruktive Lösungen und ein spezielles Lüftungskonzept gewährleitstet. Im Sommer wird die Südseite im Erd-und Obergeschoss ab einem Sonnenstand von 30°über dem Horizont verschattet. Im Winter gelangt die Sonnenstrahlung ins Gebäude. Ein zusätzlicher Wärmeschutz wird über die nächtliche Querlüftung mit sich automatisch öffnenden Fenstern erreicht. Darüber hinaus kamen ökologische Baustoffe wie Massivholz und Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz. Das begrünte Dach leistet einen wichtigen Beitrag für das Mikro-und Gebäudeklima und für den Rückhalt von Niederschlagwasser.

„PLATTENBAUGEBIET“ LAUTA-SÜD

Durch gezielte Klimaanpassungsmaßnahmen soll im „Plattenbaugebiet“ Lauta-Süd die Attraktivität dieser dicht besiedelten Wohngegend gesteigert werden. Dabei sollen die Rasenflächen belebt werden, bei gleichzeitiger Senkung des Pflegeaufwandes, indem wenig genutzte Freiflächen mit abgestufter Pflegeintensität geschaffen werden sollen. Die sinnvolle Regenwassernutzung unter Einbeziehung der vorhandenen Teiche sowie die Schaffung von Baum- und Strauchflächen sollen eine positive Wirkung auf das Kleinklima haben.

Die im Projektgebiet bzw. in unmittelbarer Nähe angesiedelten Institutionen und Unternehmen sollen möglichst für das Vorhaben interessiert und als Partner gewonnen werden.