Doberschütz, Sachsen
Im Sommer 2018 hatte die Agrargenossenschaft Sprotta mit drastischen Ernteausfällen durch die anhaltende Trockenheit zu kämpfen. Es gab Ernte- und Ertragsausfälle bei den Kulturen von 30 bis zu 100 %. Dadurch entstand zudem ein Futtermangel bei den Schafen und beim Grobfutter für Wiederkäuer.
Infolge dieser Ereignisse werden nun neue Anbaustrategien entwickelt, um das Risiko zukünftiger Dürren zu minimieren. Mit dem Anbau von Winterzwischenfrüchten und der Erweiterung der Hauptfutterfläche mit Dauerkulturen soll das Dürrerisiko für den Futteranbau reduziert werden. Weiterhin soll Mais teilweise durch Sorghum ersetzt werden. Blühflächen wurden angelegt und die Möglichkeiten zur Beregnung werden geprüft.
Stichworte: Trockenheit, Landwirtschaft, Futteranbau
Präsentiert in 2019 zur Regionalveranstaltung Klima