Lauta, Sachsen
Das Wohnquartier im Stil einer Plattenbausiedlung in Lauta-Süd stellt sich aktiv dem deutlichen Bevölkerungsrückgang, dem hohen Leerstand und einer geringen Aufenthaltsqualität entgegen. So lag ein großer Teil der Freiflächen brach und es gab nur wenig Grünflächen. Der hohe Versiegelungsgrad führt in den Sommermonaten zu einer zusätzlichen Aufheizung im Wohngebiet.
Um die Attraktivität und ökologische Qualität des Wohnumfelds zu steigern wurden Anpassungsmaßnahmen erarbeitet: Vorgesehen war eine differenzierte Gestaltung der Flächen mit abgestufter Pflegeintensität, die Einbeziehung der vorhandenen Teiche in eine nachhaltige Regenwassernutzung sowie die Anlage zusätzlicher Bäume und Sträucher zur Verbesserung des Kleinklimas. Nach der Umsetzung von Einzelmaßnahmen werden weitere in einem Folgeprojekt in die Detailplanung überführt.
Stichworte: Stadtgrün, Hitze, Quartier, Infrastruktur, Gebäude, Landschaftsplanung
In Bearbeitung seit 2017 im Rahmen eines EU-Verbundprojektes (LIFE LOCAL ADAPT) und des Ideenwettbewerbes des Kompetenzzentrums Klima