Dresden, Sachsen
Ein wichtigstes Werkzeug zur Prävention von hitzebedingten Gesundheitsschäden stellt die Ausarbeitung eines Hitzeaktionsplanes dar, was sowohl eine Anpassungsmaßnahme auf der strategischen als auch der operativen Ebene ist.
So umfasst ein lokales Hitzewarnsystem sowie ein Monitoring von Mortalität (Sterblichkeit) und Morbidität (Krankheitslast). Festgelegt sind die Verantwortlichkeiten zu Entscheidungen in Vorbereitung auf Hitze und im Akutfall. Zudem sind längerfristige, präventive Maßnahmen definiert.
Das Dresdner Hitze-Handbuch richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Sozialwesen, Bildung und Wohnen. Neben konkreten Aktivitäten bei Tagen mit extremer Hitzebelastung insbesondere zum Schutz besonders betroffener Personengruppen, werden die Wirkung von Hitze auf den menschlichen Körper erläutert.
Stichworte: Sensibilisierung, Kommunikation, Gesundheit, Gebäude, vulnerable Gruppen
Veröffentlicht im Jahr 2023 im Rahmen eines Verbundprojektes („Heat ResilientCity II“)